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Tips => Hylafax (1)

1. Einführung und Vorstellung der Möglichkeiten des Programms

Hylafax ist ein netzwerkbasierter Fax-Server. Er steht unter der GPL und ist für verschiedene Betriebssysteme (u.a. Linux, BSD, Solaris ...) verfügbar bzw. aus dem Sourcecode kompilierbar. Hylafax bietet neben dem Versand und Empfang von Faxen über Modem und ISDN auch dasselbe über das SNPP-Protokoll an (direkt über das SNPP-Netzprotokoll, von Fax-Server zu Fax-Server, ähnlich wie FTP) sowie das Senden und Empfangen von Pager- bzw. SMS-Nachrichten.

Die letztgenannten Funktionen habe ich aber noch nicht eingesetzt, noch weiß ich auch nur ansatzweise um den Stand und die Konfiguration dieser in Hylafax. In der englischsprachigen Original-Doku auf der Site Hylafax habe ich etwas darüber gelesen. Im folgenden werde ich aufgrund meines sehr begrenzten Wissens nur die Standard-Fax-Funktionen von Hylafax darstellen und versuchen zu erläutern.

Zum Versenden der Faxe kann man analoge Class 1- und Class 2-Modems genau so wie aktive ISDN-Karten verschiedener Hersteller und seit jüngster Zeit passive ISDN-Karten von AVM unter Benutzung der Capi 2.0 (Common Application Programming Interface - allgemeine Programmierschnittstelle zur Verwendung mit Anwendungsprogrammen) verwenden.

Es können mehrere Modems in unterschiedlichen Konfigurationen verwendet werden. Dadurch lassen sich auch anspruchsvolle Aufgabenstellungen lösen. Auch Fax-Massenversand in mittleren Firmengrößen (mehrere tausend Stück pro Tag) ist ohne weiteres realisierbar.

Die Benutzer können netzwerkweit auf ihren Arbeitsplätzen aus allen druckfähigen Anwendungen heraus unter Verwendung eines speziellen Druckertreibers Faxe versenden.

Eingehende Faxe können als pdf-, ps- oder tif-Attachement per E-Mail an einen oder verschiedene Benutzer zugestellt und/oder direkt auf einen bzw. gleichzeitig auf mehrere vorbestimmte Netzwerk-Drucker ausgedruckt werden.

Der Einsatz von ISDN-Karten hat den Vorteil der größeren Geschwindigkeit, des oft schon "Vorhandenseins" dieser und (der für mich entscheidende Vorteil) der Zuordnung eingehender Faxe zu vordefinierten Benutzern anhand der angewählten MSN. In Verbindung mit der Kombination aus Fax-Email-Schnittstelle (Zustellung als Tiff- oder PDF-Attachement an einer E-Mail) und gleichzeitig direktem Ausdruck auf einen vorbestimmten Drucker ist eine komfortable Fax-Infrastruktur für viele Einsatzszenarien aufbaubar.

1.1 Funktionsweise

Das Grundprinzip ist das Übergeben einer Postscript-Datei über eine Netzwerkverbidnung auf Port 4559 an den Hylafax-Server. Mit dieser PS-Datei werden zusätzlichen Informationen übergeben: Empfänger-Fax-Nr., Dateiname (spoolfile), .... Der Fax-Server wandelt diese PS-Datei in eine Tiff-Datei um, wählt das gewünschte Empfängerfax an und versucht die Datei wie ein normales Fax-Gerät zu übergeben.

Als Kommunikationsprotokoll zwischen Fax-Client und -Server wird ein FTP-ähnliches Protokoll verwendet. Die Kommunikation mit dem Fax-Server kann man (ähnlich wie mit anderen Standard-Internetdiensten auch möglich) mit

telnet fax-server-name 4559
testen. Daraufhin sollte eine Antwort erfolgen (bei mir, SuSE 10.3, sieht diese folgendermaßen aus, natürlich in einer einzigen Zeile geschrieben):
220 fax-server-name server (HylaFAX (tm) Version 4.4.0) ready

Bei der späteren Verwendung auf Anwenderebene benutzt man einen Standard-Postscriptdrucker-Treiber der auf eine spezielle Druckerwarteschlange (bei Windows z.B. den "WHFC-Drucker-Port") druckt.

Dabei passiert meist das gleiche: Es wird in ein lokales Spool-Verzeichnis eine Postscript-Datei "gedruckt". Diese PS-Datei wird dann an das "Client-Fax-Programm" übergeben. Dieses wiederum ruft einen Dialog zur Eingabe einer Fax-Empfängernummer bzw. zur Auswahl dieser aus einem Telefonbuch auf. Darüberhinaus bietet es Grundfunktionen zur Verwaltung der in die Fax-Warteschlange gestellten ausgehenden oder der in der Eingangswarteschlange stehenden eingegangenen Faxe.

1.2 Fax Client-Software

Ich verwende als Fax-Client auf Windows-PC's WHFC Fax von Uli Eckhardt. Dieses Programm ist sehr stabil und unproblematisch. Es bietet folgende Funktionen:
  • mehrsprachig - englisch, deutsch, französisch, italienisch, spanisch
  • Anzeigen des Server-Status
  • Anzeigen der Sende-, Empfangs-, und Erledigt-Warteschlangen
  • Verwendung mehrerer Adressbücher, wahlweise als Text-Dateien (*.phb) oder auch Datenbank-basiert unter Verwendung von ODBC
  • Verwendung von Deckblättern (*.ps-Dateien) mit dynamisch aktualisierten Datenfeldern
  • lokales Logfile für die Benutzer-Versand-Aufträge führen
  • Faxvorschau mit einem externen Fax-Viewer
.

Für Linux wird das Programm hylafax-client zusammen mit dem Hylafax-Server angeboten. Es stellt folgende Kommandozeilenprogramme bereit:

  • sendfax - ein Programm zum Übertragen von ausgehenden Fax-Dokumenten
  • sendpage - ein Programm zum Übertragen alpha-numerischer Nachrichten zu SNPP Servern
  • faxstat - ein Programm zum Abfragen/Anzeigen von Status-Informationen des HylaFAX-Servers
  • faxrm - ein Programm zum löschen von Jobs bzw. Dokumenten vom Fax-Server
  • faxalter - ein Programm zum ändern der Parameter in der Warteschlange befindlicher Jobs
  • fax2ps - ein Programm das Fax-Dokumente in Postscript umwandelt, so dass Linux problemlos mit ihnen umgehen kann;-)
Die gerade aufgeführten Kommandozeilenprogramme werden auf den Computern die als Fax-Client fungieren von anderen Programmen zur Kommunikation mit dem HylaFAX-Server benutzt.


   

HylaFAX (1)

Einführung
Funktionsweise
Client-Software

HylaFAX (2)

Installation
Konfiguration
ISDN CAPI-Hürden
faxsetup
faxaddmodem
Feineinstellung
Test
 
©  09.09.2009  Heiko Teichmeier - Glauchau/Sa.